2014/04/30

Flieder mit einem Hauch von Grün (Teil 2) - Lilac with a hint of green (part 2)

Ich komme gut voran mit meiner Jacke. Bis auf einen Ärmel, Kragen und Knopfleisten sind alle Teile gestrickt. Heute habe ich den Halsausschnitt für das Anbringen des Kragens vorbereitet.
Ich habe alle Teile gerade hoch gestrickt, um mit der Cut & Sew Technik den Halsausschnitt nachträglich auszuschneiden. Ich gehe dabei immer folgendermaßen vor:
Die Vorderteile werden rechts auf rechts auf das Rückenteil genäht. Die Nahtzugaben werden danach auseinander gebügelt. Ich verwende zum Zusammennähen einen speziellen Stretchstich meiner Nähmaschine, der so aussieht:

I 'm making good progress with my cardigan. Except for one sleeve, collar and button bands all parts are knit. Today I prepared the neckline for attaching the collar. I knit all the parts straight up in order to use the cut & sew technique lateron to cut out the neckline. 
I usually do this in the following manner:
The fronts are sewn to back right sides facing each other. The seam allowance is then pressed open.  I use a special stretch stitch of my sewing machine for sewing, which looks like this:

Mit einer Pappschablone zeichne ich nun den Halsausschnitt mit Kreide auf Vorder- und Rückenteile an.
With a cardboard template I now draw the neckline with chalk on the front and back.











Anschließend steppe ich diese Kreidelinie mit einem normalen Gradstich nach. Genau neben diesen Gradstiche nähe ich mit dem breitesten Zickzackstich (6 mm breit), der mit meiner Nähmaschine möglich ist, zweimal entlang. Damit sind die Strickmaschen gesichert und können nicht mehr aufribbeln.

Then I topstitch along this chalk line using a regular straight stitch. Just next to this straight stitching I zig zag twice with the widest zigzag stitch possible on my sewing machine (6 mm wide). Thus the knit stitches are stabilized and can't unravel any more. 




Danach schneide ich den Halsausschnitt direkt neben dem Zickzackstich aus, ohne dabei in den Zickzackstich zu schneiden.
After that I cut right along the zig zag edge without cutting the zig zag stitches. 






Jetzt kann ich die italienische Blende (oft auch Müllschluckerblende genannt) anbringen, die die Kante komplett umschließt, so dass später beide Seiten des Ausschnitts ordentlich aussehen.
Now I can apply the special band (called Italian band or waste disposal band in Germany)
that will completely enclose the cut edge so that the neckline will look neat from both sides. 

Teil 1 - part 1
Teil 3 - part 3
Teil 4 - part 4
Teil 5 - part 5


2014/04/23

Flieder mit einem Hauch von Grün (Teil 1) - Lilac with a hint of green (part 1)

Mein neuestes Projekt ist eine Strickjacke aus einem fliederfarbenen Baumwollgarn, welches ich mit einem Hauch von Grün aufpeppe. Die Inspiration zu dieser Farbkombination kam von unserem zur Zeit in voller Blüte stehenden Fliederbaum und auch unsere neuen Tulpen haben genau diese Farbe! Einfach wunderschön und frühlinghaft!
Ärmel, untere Kanten und Kragen werden durch mehrere übereinander liegende Säume mit Mäusezähnchen betont und werten die ansonsten schlichte, glatt rechts gestrickte Jacke durch ihre dreidimensionale Wirkung auf.

Als Schnitt werde ich wieder meinen altbewährten Schnitt mit trapezförmigen Seitenteilen verwenden, denn darin fühle ich mich immer gut angezogen.

Hier schon einmal eine kleine Vorschau in Form meiner Maschenprobe und einiger Bilder meiner wunderschönen Inspirationsquelle.

My latest project is a cardigan in a lilac cotton yarn, which I will jazz up with a hint of green. The inspiration for this color combination came from our lilac tree which currently is in full bloom and our new tulips have exactly the same color, too! Just beautiful and like spring!
Sleeves, collar and bottom edges will be emphasized with several picot hems in overlapping layers which enhance the otherwise plain cardigan knit in stockinette by their three-dimensional effect.

I will use my well tried pattern with the trapezoidal side panels again because I feel well dressed in it.


Here is a little preview in form of my gauge swatch and some pictures of my beautiful source of inspiration.











2014/04/22

Die verstrickte Dienstagsfrage 17/2014 - The raveled Tuesday question 17/2014

Heute stellt das Wollschaf folgende Frage: 
Jede Münze hat zwei Seiten. Was ist also das Schlimmste am Faserarbeiten? 
Vielen Dank an Daniela für die heutige Frage!

Handarbeiten sind mein Hobby, sind seit über 30 Jahren meine Leidenschaft. Wenn es überhaupt einen Teil gibt, den ich nicht so gern mache, wäre das das Zusammennähen per Hand, aber da ich - wo ich nur kann - die Teile mit der Nähmaschine zusammen nähe, muß ich diese Arbeit selten erledigen. Ich nähe nur mit der Hand zusammen, wenn das Ergebnis damit einfach besser aussieht als mit der Maschine. Ich genieße den gesamten Prozess des Herstellens eines Kleidungsstücks, angefangen beim Suchen nach Inspiration in meinen Muster- und Technikbüchern, über das Planen des Schnitts und der Design-Details, das Auswählen der Garne, das Stricken oder Häkeln der Maschenproben, das eigentliche Stricken oder Häkeln der Teile, das Zusammennähen mit der Nähmaschine bis hin zu den letzten Ausarbeitungen per Hand wie beispielsweise das Annähen von Knöpfen. Jeder Schritt ist spannend, bringt neue Herausforderungen mit sich, für die Lösungen gefunden werden müssen.


Today Wollschaf (wool sheep) asks the following question:
There are two sides to every coin. So what is the worst thing about fiber crafts?
Many thanks to Daniela for today's question!
Fiber crafts are my hobby, have been my passion for more than 30 years. If there is something at all that I don't like doing so much it would be seaming by hand, but since I use my sewing machine as much as I can there are only few occations where I have to do it. I only sew by hand when the result will look much better than with machine. I enjoy the entire process of creating a garment, starting from searching for inspiration in my stitch pattern and technique books, through planning the pattern and design details, selecting the yarns, knitting or crocheting the gauge swatches,  knitting or crocheting the actual parts, sewing everything together with my sewing machine to the final steps by hand like sewing on buttons. Each step is exciting, entails new challenges which must be resolved. 



2014/04/15

Die verstrickte Dienstagsfrage 16/2014 - The raveled Tuesday question 16/2014

Heute wird beim Wollschaf folgende Frage von Daniela gestellt:
Seid Ihr schon mal so richtig ausgeflippt, weil es mit einer Anleitung/einem Muster/einer Technik nicht geklappt hat?Habt ihr schon mal in die Stricknadel gebissen oder seid in Tränen ausgebrochen?Was ist Eure Taktik bei "Handarbeitssackgassen"?
Ja, ich kann so richtig schön ausflippen, wenn bei einer Handarbeit etwas schief geht! Meine Familie zieht dann schnell den Kopf ein und versucht, mir nicht unter die Augen zu kommen, denn es kann dann passieren, dass ich sie grundlos anbrülle, obwohl sie nun wirklich nichts dafür können. Eine ganz kritische Situation entsteht beispielsweise immer dann, wenn die ich die Overlock-Maschine neu einfädeln oder die Spannung neue einstellen muß. ;-) Auch an der Strickmaschine passieren mir öfters Mißgeschicke, die zu Wutausbrüchen führen. Inzwischen versuche ich dann aber nicht mehr auf Biegen oder Brechen, weiter zu machen. In der Regel ist das bei mir wenig zielführend, wenn ich unter Druck unbedingt etwas fertig bekommen will. Die beste Methode für mich ist, die Strickmaschine auszuschalten und erst am nächsten Tag weiter zu machen. Meist klappt es dann besser und die Fehler können einfach behoben werden. Seitdem ich konsequent so vorgehe, kann ich viel entspannter stricken, auch wenn die Fertigstellung dann schon mal etwas länger dauert. 
Als Jugendliche war ich oft sehr frustriert, wenn ich ganze Teile wieder aufribbeln mußte. Meine Mutter sagte dann immer, dass man erst wirklich stricken oder nähen kann, wenn man auch auftrennen kann! Und diese Ansicht habe ich mir zu eigen gemacht. Lieber trenne ich dreimal, als dass ich ein Kleidungsstück habe, das mir nicht gefällt und ich nicht anziehen werde. 

Today the wool sheep wants us to answer the following question by Daniela:
Did you ever completely freak out because you had problems with an instruction or because a stitch pattern or technique didn't work out?
Did you ever bite into the knitting needle or did you burst into tears ?
What is your strategy for a"fiber craft deadlock"?

Yes, I can freak out really nicely when something goes wrong with a fiber craft. My family quickly duck their heads and try not to come into my sight because it might happen that I yell at them for no reason  at all, although its not their fault. A very critical situation arises, for example, whenever I have to re-thread the overlock machine or have to adjust the tension. ;-) On the knitting machine, accidents happen quite often, too, that lead to outbursts of rage. In the meantime I no longer try to continue by hook or crook. As a rule, I won't succeed when I try to finish something under pressure. The best method for me is to turn off the knitting machine and not to carry on until the next day. Usually, things will work out better then and errors can be fixed easily. Since I have consequently done it this way I have been knitting much more relaxed, even though the completion of a project sometimes might take a little bit longer.
As a teenager I often was very frustrated when I had to unravel complete parts. My mother then always used to say, that one can only really knit or sew if one can unravel/rip, too! I adopted this view as my own. I rather unravel/rip something three times than having a garment that I don't like and won't wear in the end. 

2014/04/08

Lochmusterjacke (Teil 4) - Lace Cardigan (part 4)

Es ist geschafft! Die Jacke ist fertig. Ich habe mich letztendlich komplett gegen Knöpfe entschieden und die vorderen Blenden einfach an mehreren Stellen mit ein paar Handstichen zusammengenäht. Jetzt kann ich einfach wie in einen Pullover hineinschlüpfen und trotzdem sieht es aus wie eine Jacke.

Die Ärmel waren viel zu lang  und daher habe ich sie mit der Nähmaschine gekürzt und die mit Zickzack versäuberte Kante in einer italienischen Blende verschwinden lassen. Das hatte ich ohnehin vor, da ich auch alle anderen Kanten damit eingefasst habe, damit die Jacke auch von innen ordentlich aussieht. Außerdem geben die Blenden den Kanten Stabilität. Hätte ich die Blüten einfach auf die offenen Kanten aufgenäht, hätte sich der Halsausschnitt im Laufe der Zeit immer mehr geweitet. Das Aufnähen der Blüten hat deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen, als ich erwartet habe. Nun muß ich mir nur noch eine passende Hose dazu nähen, um das Outfit zu komplettieren.

It's done! The cardigan is finished. In the end I decided against buttons altogether and  sewed together the front bands at several places with a few hand stitches. Now I can just slip on the cardigan like a sweater but it still looks like a cardigan
The sleeves were much too long, so I shortened them with the sewing machine and serged the edge with a zigzag stitch which was later enclosed in the band. I had planed to enclose this edge anyway because I used this small band on all other edges as well. Now the cardigan looks neat from the inside,too, and in addition the bands stabilize the edges. If I had sewn on the flowers right on the unfinished edges the neck would have gradually gone baggy. Sewing on the flowers was much more time consuming than I had expected.  Now I just have to sew a matching pair of pants to complete the outfit. 







Teil 3 - Part 3
Teil 2 - Part 2
Teil 1 - Part 1 

2014/04/07

Hol das Stöckchen!

Nein, hier ist nicht von einem Hund die Rede, der ein Stöckchen apportieren soll, sondern von einer Art Blog-Kettenbrief, der in der Blogosphäre sehr beliebt und verbreitet ist.
Kaum fängt man an zu Bloggen, wird einem auch schon ein Stöckchen zugeworfen! Mein erstes Stöckchen kommt von Michaela und ich werde mich bemühen, ihre Fragen zu beantworten.
  1. Mit welcher Hand- oder Bastelarbeit beschäftigst du dich am liebsten?
    Diesen Platz teilen sich bei mir zurzeit definitiv das Maschinenstricken und das Nähen. Ab und zu häkele ich auch, weil sowohl das Maschinenstricken wie auch das Nähen eher keine Arbeiten für den Sessel sind oder sich als Mitnahmeprojekte eignen. Ich habe auch ca. 10 Jahre lang sehr intensiv Patchwork genäht, das war aber lange vor meiner Maschinenstrickzeit und inzwischen glaube ich nicht mehr, dass ich noch einmal dahin zurückkehren werde. 
  2. Welche Handarbeitstechnik willst du in diesem Jahr ausprobieren?
    Ehrlich gestanden habe ich nicht vor, in näherer Zukunft eine neue Handarbeitstechnik auszuprobieren, auch wenn es durchaus Handarbeitstechniken gibt, die ich reizvoll finde, wie zum Beispiel das Spinnen oder Filzen sowie das Perlenfädeln und Modellieren mit Fimo. Ich befürchte, wenn ich mit etwas Neuem anfinge, würde ich mich zu sehr verzetteln und bekäme gar nichts mehr fertig. Es ist eher so, dass ich beim Maschinenstricken noch möglichst viele neue Techniken ausprobieren will. Für mich ist es wichtig, meine eigenen Ideen umzusetzen und nicht nach Anleitungen anderer zu arbeiten, denn das finde ich langweilig. Handarbeiten sind meine Art, meine Kreativität auszuleben und es gibt mir Befriedigung, wenn ich eine Technik so weit beherrsche, dass ich professionell aussehende und individuelle Ergebnisse produzieren kann. 
  3. Mit welcher Handarbeits- oder Bastelei würdest du dich absolut nicht beschäftigen wollen?
    Ich würde mich nicht mit einer Handarbeit oder Bastelei beschäftigen wollen, die bloß „Stehrümchen“ produziert, die rein dekorative Zwecke haben. Dazu zählen für mich zum Beispiel solche Sachen wie Windows-Color-Bilder, saisonale Dekoartikel wie Türkränze, gestrickte Tassenbezüge, gehäkelte Klorollenhütchen etc. Damit möchte ich nicht sagen, dass diese nicht ihre Daseinsberechtigung haben und natürlich will ich keinem die Freude an deren Herstellung verderben. Aber für mich sollten die von mir hergestellten Dinge inzwischen einen Nutzen haben, der den damit verbundenen Zeit- und Materialaufwand für mich rechtfertigt. Wahrscheinlich ist das neben dem Zeitproblem letztendlich auch der Grund, warum ich mich nicht mehr mit Patchwork beschäftige, denn ich habe damals Art-Quilts für die Wand genäht und keine Gebrauchsdecken. 
  4. Was hast du an Ostern geplant?
    Wie jedes Jahr werde ich mit meiner Familie zum Osteressen bei meiner Schwiegermutter zu Besuch sein, wo wir unsere Geschwister mit ihren Familien treffen werden. Ansonsten werden wir zuhause bleiben und es ruhig angehen lassen. Vielleicht ist es warm genug, dass man sich in die Sonne setzen kann.
  5. Hast du eine Strickmaschine? Wenn ja welche und warum ausgerechnet diese?
    Ja, ich stricke auf einer elektronischen Brother KH940 mit Doppelbett und diversem Zubehör. Für diese Maschine habe ich mich nach langer Internet-Recherche ganz bewußt entschieden, da ich aus vielen Kommentaren im Strickforum und auf anderen Seiten immer wieder herausgelesen hatte, dass die Brother-Maschinen leicht in der Bedienung sind, zuverlässig arbeiten und es auch immer noch viele Ersatzteile gibt, was für Maschinen, die es nur noch gebraucht zu kaufen gibt, ein wichtiges Kriterium ist. Es sollte auf jeden Fall eine elektronische Maschine sein, da ich mich durch die maximale Rapportbreite von 24 Maschen bei den Lochkartenmaschinen in meiner Kreativität nicht einschränken lassen wollte. Außerdem stellte ich fest, dass sehr viele andere deutsche Stricker auf Brother-Maschinen strickten und so versprach ich mir ausreichend Hilfestellung im Fall von Schwierigkeiten. Ich habe den Kauf nie bereut und liebe meine Maschine, die unglaublich viele Möglichkeiten bietet und in der Bedienung tatsächlich recht unkompliziert ist. 
  6. Hast du außer einer oder mehrerer Handarbeiten noch andere Hobbys?
    Ich lese sehr gern, auch wenn ich in den letzten Jahren nicht so viel dazu gekommen bin, wie ich es gern getan hätte. Und ich gebe zu, dass auch das Surfen im Internet mir viel Spaß macht, weil ich dadurch weltweit viele Kontakte zu netten Menschen schließen konnte, aus denen sich in einigen Fällen eine regelmäßige Korrespondenz bis hin zu engen, persönlichen Freundschaften entwickelt haben. Das Internet bietet einem die Möglichkeit, über den Tellerrand hinaus zu schauen, selbst wenn man in einem kleinen, verschlafenen Örtchen lebt, und ermöglicht es einem, Menschen mit gleichen Interessen zu finden und seien diese Interessen auch noch so ausgefallen. 
  7. Wenn Du garantiert immer genügend Geld für alles was du möchtest hättest ohne dafür irgendetwas tun zu müssen, was würdest du mit deiner Zeit anfangen?
    Ich würde es mir mit meiner Familie gut gehen lassen, würde intensiv meinen Hobbies nachgehen und durch die Weltgeschichte reisen. 
  8. Wie sieht für Dich der ideale Urlaub aus? Kurztrip, Weltreise, Balkonien, was auch immer?
    Ich mag längere Urlaube von etwa 3 Wochen ins Ausland lieber als Kurztrips. Bei Entspannungsurlauben stellt sich erst nach einer gewissen Zeit wirkliche Erholung ein und dann ist es schön, wenn der Urlaub noch nicht zu Ende ist. Und Entspannungsurlaube müssen bei mir auf jeden Fall am Meer bei angenehmen warmen, nicht zu heißen Temperaturen stattfinden! Daher standen und stehen Inseln bei uns hoch im Kurs. Bei Abenteuer- bzw. Erlebnisurlauben hat man bei einer längeren Reisedauer mehr Muße und gerät nicht in Hektik, dass die Zeit nicht ausreicht, um sich die Dinge anzusehen, die man gern sehen möchte und man kann sich auch einfach mal treiben lassen. Beide Arten von Urlauben haben wir schon gemacht und jede hat ihre Berechtigung. 
  9. Du darfst dir eine Städtereise wünschen. In welche europäische Stadt geht es?
    Ich gebe zu, dass ich nicht so der Städtereisende bin. Im Urlaub schauen wir uns eher monumentale Landschaften als monumentale Bauten an. ;-) Daher habe ich bisher auch noch nicht viele europäische Städte besucht. Ich würde aber London gern mal wieder sehen, weil ich alles Britische liebe! 
  10. Wenn du Geld bekämst, um ein beliebiges Fahrzeug zu kaufen und zu unterhalten, welches würdest Du nehmen?
    Ich glaube nicht, dass ich mir ein neues Auto kaufen würde, solange meines seinen Dienst noch zuverlässig tut. Für mich ist ein Auto in erster Linie ein Gebrauchsgegenstand und Mittel, um sich sicher und bequem von A nach B zu bewegen. Ich brauche es weder als Prestigeobjekt noch habe ich Spaß an schnellen Fahrten, ausgeklügeltem Sonderzubehör oder der Pflege eines Autos. Ich kann auch ausufernde Gespräche über die Vorzüge und Besonderheiten von diesem und jenem Fahrzeug bzw. dieser oder jener Automarke nicht nachvollziehen und finde diese sterbenslangweilig. Aufgrund dieser Interesselosigkeit  kenne ich mich bei Autos daher ähnlich wenig aus wie beim Fußball! Ich könnte mich viel eher für einen umfangreichen Strick- und Nähmaschinen-"Fuhrpark" mit dem dafür notwendigen Platz begeistern und würde das mir zur Verfügung stehende Geld lieber dort investieren. ;-)

Das waren also meine Antworten auf Michaelas Fragen, allerdings habe ich jetzt ein Problem, das Stöckchen weiter zu werfen, da ich bisher noch nicht so genau weiß, wer meinen Blog alles mitverfolgt. Und diejenigen, von denen ich es weiß, haben dieses Stöckchen schon beantwortet oder wurden bereits von Michaela dazu aufgefordert. 
Auf Anhieb fallen mir daher nur zwei Strickerinnen ein, denen ich das Stöckchen zuwerfen kann in der Hoffnung, dass sie es aufheben. 
Vielleicht fühlt sich ja noch der ein oder andere Leser meines Blogs angesprochen und nimmt das Stöckchen auch unaufgefordert auf. Ich würde mich darüber sehr freuen! 

Und hier sind meine Fragen:
  1. Mit welcher Hand- oder Bastelarbeit beschäftigst du dich am liebsten?
  2. Welche Handarbeitstechnik möchtest du unbedingt noch lernen?
  3. Mit welcher Handarbeitstechnik oder Bastelei würdest du dich absolut nicht beschäftigen wollen?
  4. Hast du eine Strickmaschine? Wenn ja welche und warum ausgerechnet diese?
  5. Hast du außer einer oder mehrerer Handarbeiten noch andere Hobbys?
  6. Wenn du garantiert immer genügend Geld für alles was du möchtest hättest ohne dafür irgendetwas tun zu müssen, was würdest du mit deiner Zeit anfangen?
  7. Wie sieht für dich der ideale Urlaub aus? Kurztrip, Weltreise, Balkonien, was auch immer?
  8. Warum heißt dein Blog so wie er heißt?
  9. Was inspiriert dich?
  10. Eine Sache, die du in deinem Leben unbedingt noch tun willst?


2014/04/01

Die verstrickte Dienstagsfrage 14/2014: Ich stricke, aber...

Heute stellt das Wollschaf eine Frage aus dem Archiv vom 11.04.2007 von Tammina:

Ich stricke, aber …
(führe diese Aussage nach eigenem Gutdünken weiter)

Ich stricke, aber ich habe so viel mehr Ideen, als ich jemals umsetzen kann. Oft weiß ich daher gar nicht, was ich als nächstes stricken soll, weil es so viele Möglichkeiten gibt und meine To-Do-Liste immer länger wird.

Ich stricke, aber ich häkele und nähe und färbe auch. Ich versuche, mich nicht weiter zu verzetteln und widerstehe dem Drang, noch mehr Handarbeits- und Basteltechniken anzufangen, wie zum Beispiel dem Spinnen, Perlenfädeln oder Modellieren mit Fimo.